Jour Fixe 3. & 4. Nov. 2018 (Fulda)

Komponenten in der Beratung – Beratungssequenzen outsourcen

Datum: 3. & 4. Nov. 2018
Ort: Fulda, Hotel Goldener Karpfen

Programm

Die Jour Fixe im April und September konzentrieren sich darauf, wie

  • Honorare vom Zeiteinsatz im Mandat unabhängig werden
  • Beratungsleistungen von Zeiteinsatz der Senior-Berater unabhängig werden

Wenn der Engpass des Unternehmenswerts einer Beratungsgesellschaft damit zu tun hat, wie überflüssig der bzw. die Senior-Berater für die Umsatzleistung sind, dann wollen wir ergründen, welche Eigenschaften die wertvollsten Komponenten in Beratungsprodukten haben und wie sie am besten in Beratungsprodukte integriert werden.

Vorteil für Lizenzgeber von Beratungsprodukten:

  • beherrschbare Nutzungslizensierung
  • niedrige Setup-Gebühren werden möglich
  • Echtdaten für die Weiterentwicklung der Komponenten

Vorteil für Lizenznehmer von Beratungsprodukten:

  • mehr Kapazität (Zeit der Senior-Experten)
  • klar kommunizierbare Wettbewerbsvorteile
  • hohe Beratungsqualität

Dieser Jour Fixe geht der Frage nach, wie Beratungskomponenten ins Leben kommen, mit denen sich Sequenzen in Beratungsprodukten (BP) outsourcen lassen. Gibt es für die bzw. in der BGS Komponentenanbieter? Was sind die Lösungen, Möglichkeiten, Voraussetzungen?

Formal findet zusätzlich die Mitgliederversammlung der Beratergruppe Strategie e.V. statt.
Die Mitglieder werden zuvor satzungsgemäss informiert.

Programmdetails

Wir freuen uns auf folgende Referenten und Vorträge:

Dr. h.c. Dieter Fröhlich:

Was Komponenten im Franchising erfolgreich macht

Für ein Franchise-System ist der wirtschaftliche Erfolg zu großen Teilen mit der zuverlässigen Wiederholbarkeit der Leistungspakete durch jeden einzelnen Franchisenehmer verbunden. Der Beitrag stellt die Eigenschaften erfolgreicher und kritischer Leistungspakete gegenüber. Ziel ist die Ausgestaltung erfolgreicher Leistungspakete zu erkennen und die Übertragbarkeit der Lerngewinne daraus für die Beratung zu diskutieren.

www.musikschule-froehlich.com


Romy Campe:

Komponentenportal.de – so gelingen Komponenten

Vorstellung des „Komponentenportal“ als Aktivität auf Basis des Komponentenkonzepts von Prof. Günter Faltin („Kopf schlägt Kapital“).

Komponenten sind die Konsequenz der Modularisierung des Wertstroms eines Unternehmens zum Zweck der standardisierten Arbeitsteilung mit externen Dienstleistern.

Das Komponentenportal bietet inzwischen über 100 Komponenten mit unterschiedlicher Komplexität zur Nutzung an. Was macht eine Komponente erfolgreich? Wie muss eine Komponente ausgestaltet sein und wie in den Wertstrom integriert werden? Der Vortrag zeigt die Erfahrungen des Komponentenportals.


Thomas Unger:

Mehrverkaufstraining – vom Franchisenehmer zum Unternehmer

Mein Weg der Schärfung meines Unternehmensprofils auf Basis der Mewes-Strategie.

Der Start als Franchisenehmer kann einen schnellen und bereits bewährten Start in die Selbstständigkeit bieten. Dazu gehören erfolgversprechende Komponenten, bzw. Produkte mit begleitendem Training und Coaching für den Franchisenehmer. Gerade die laufenden Franchisegebühren befeuern die Erwartungshaltung, dass der Franchisegeber seine Gegenleistung dauerhaft attraktiv hält. Geschieht dies nicht, kann Franchising als Form der Drittverwendung von Komponenten, Produkten und Leistungen im Laufe der Zusammenarbeit gefühlt in die Schieflage rutschen und Franchisenehmer verlassen das System.

Der Vortrag beleuchtet diese Dynamik und die Rückschlüsse für das Beratergeschäft.

www.mehrverkaufstraining.de


Thomas Jakel:

strandschicht.de – Virtuelle Assistenten als Dienstleistungs-Komponenten

Strandschicht ist der älteste und aktuell größte deutschsprachige VPA-Anbieter auf dem deutschen Markt und makelt VPA-Dienste (VPA = virtueller persönlicher Assistent) über viele Branchen und vielfältige Aufgabenstellungen hinweg.

Mit diesem Erfahrungsschatz ist insbesondere die Betrachtung wiederkehrender VPA-Aufträge bzw. -Aufgabenstellungen spannend: welche Eigenschaften machen VPA-Leistungen (= Komponenten) besonders erfolgreich? Was sind die Erfolgsfaktoren eines guten Briefings und wie muss Information strukturiert sein, damit VPAs Ihre Aufgaben schnell, zielsicher und ohne Rückfragen im Sinne des Auftraggebers erledigen können?

Der Vortrag zeigt Stolpersteine, Lernkurven und Erfolgsfaktoren.


Jochen Müller:

Erfolgsfaktoren arbeitsteiliger Beratungsprodukte

Steigende Kapazitätsbedarfe werden in der klassischen Beratung oft über das „Clonen“ eines Beraters beantwortet: Ein weiterer Berater erhält die gleiche Aufgabe, bzw. wird dafür eingearbeitet. Ein Weg diesen „Cloning“-Ansatz umzusetzen ist ein Franchising-System. Hier ergeben sich aber Probleme, die sehr häufig in eine strategische Sackgasse führen. Eine Partnerschaft zwischen Franchise-Zentrale und Franchise-Geber kommt entweder nicht zum Laufen oder führt zu einer gefühlten Schieflage.

Ein alternatives Konzept ist die arbeitsteilige Aufteilung einer Beratungsleistung in Module (= Komponenten). Wenn die Beratungsleistung standardisiert bzw. teilautomatisiert abläuft, kann eine übergreifende Partnerschaft von Beratern etabliert werden. Die Komponenten können entlang der Wertschöpfungskette von einer Zentrale (Marke, Methodik, Technik, Standards, QM) und der persönlichen Beziehung zu unabhängigen Beratern erbracht werden. Entscheidend ist der Mehrwert des Kunden durch einen solchen kombinierten Einsatz und eine faire Trennung von Erlösen, Aufwendungen und Risiken.

Der Vortrag zeigt Misserfolge und Erfolge bei der Einführung eines solchen arbeitsteiligen Beratungsansatzes.

www.cramer-mueller-partner.de


 

Themenübersicht 2018

Jour Fixe 22. & 23. Sept. 2018 (Mainz)

Wachstum durch Effizienz: Beratungsziele mit minimalem Zeitaufwand erreichen.

Datum: 22. & 23. September 2018
Ort: Atrium Hotel, Mainz
Anreise: Bus 55 & 56 fahren ab Mainz Hbf (Haltestelle „Mainz-Finthen Atrium Hotel“). Flughafen Frankfurt 35km, Anbindung per  S- & Regionalbahn nach Mainz. Taxi ab Flughafen ca. 70,00 €, Taxi ab Mainz Hbf ca. 20,00 €.

Programm

Die Veranstaltung im April 2018 stellte Alternativen zum Zeithonorar vor. Honorarpauschalen, Erfolgs- und Werthonorare boten Beispiele für zeitunabhängige Honorare.

Sobald eine Beratungsleistung zeitunabhängig bepreist ist, wird der zweite Schritt möglich: Der Berater reduziert seinen persönlichen Zeitaufwand für die Beratung. In der Veranstaltung im September erleben wir, mit welcher Methode sich Zeit sparen lässt, welche Vorarbeiten und Vorbereitungen sich lohnen und den größten Nutzen bringen.

Es ist die Anwendung des Minimalprinzips auf die Beratung: das gegebene Ziel mit geringst möglichem Einsatz erreichen.

Schwerpunkte des Jour Fixe im September:

  • Methoden zur Reduzierung des Zeitaufwands in der Beratung
  • Erfahrung: welche Vorarbeiten bringen Zeitersparnis, welche nicht
  • Erfahrung: welche Tools lohnen bei der Umsatzausweitung
  • welche Zeitersparnis sind realistisch

Wir wollen Berater inspirieren, die eigene Beratungspraxis so zu reorganisieren, dass bei signifikant geringerem persönlichen Zeitaufwand mindestens gleichwertige Beratungsleistungen möglich werden.

Ausblick auf den Jour Fixe im November:
Die nachfolgende Veranstaltung im November schließlich wird Wege aufzeigen, wie wir die persönliche Zeitersparnis auf andere übertragen, sprich delegieren können: Mitarbeiter, die eigene Supply Chain, Franchise- und Lizenznehmer. Die erwarteten Effekte: Delegieren erhöht die Kapazitäten und ermöglicht Wachstum.

Programmdetails

Wir freuen uns auf folgende Referenten und Vorträge:

Manfred Sieg

Mit der Hälfte an Zeitaufwand das Doppelte erreichen

Das traditionelle Geschäftsmodell “tausche Zeit gegen Geld“ fokussiert das Denken in Tages- oder Stundensätzen. Unabhängig von der Diskussion alternativer Vergütungsmodelle lohnt eine kritische Überprüfung der Faktoren Zeiteinsatz des Beraters und Wirkung/Nutzen für den Klienten.

Manfred Sieg gewährt einen Einblick in seine Produktivitätsstrategie, Maßnahmen und Erfahrungen. An konkreten Beispielen der Phasen Auftragsklärung, Vor- und Nachbereitung, Durchführung, Dokumentation und Nutzenbetrachtung erläutert Manfred, wie es ihm gelingt, den Zeiteinsatz zu reduzieren und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.

Im Anschluss freuen wir uns auf einen anregenden Erfahrungsaustausch aller Teilnehmer.

Der Referent: Manfred Sieg kommt aus der IT-Industrie. Seit 2006 begleitet er als Sparringspartner mittelständische Unternehmer und Unternehmen. Seine Spezialgebiete sind die vertriebsorientierte Unternehmensentwicklung, Führung und Vorbereitung der Unternehmensnachfolge.

sieg-verkauft.de

Melanie Retzlaff

Raus aus der Zeit-gegen-Geld-Falle mit einer eigenen Methode

Als Experten wenden wir uns mehr und mehr vom Zeithonorar ab. Damit schaffen wir die Voraussetzung dafür, mit geeigneten und vorbereiteten Tools zunächst den persönlichen Zeiteinsatz für das vereinbarte Beratungsergebnis zu reduzieren, damit im nächsten Schritt Skalierung möglich wird. Skalierung an Mitarbeiter, Kollegen und Geschäftspartner (z.B. Franchisenehmer). Melanie stellt ihre Methode vor, mit der Beratern und Unternehmer die eigene Expertise skalieren können.

Melanie Retzlaff ist die Inhaberin von Business mit Struktur; einem Weiterbildungs- & Coachingprogramm, das Business-Inhabern dabei hilft, Klarheit, Ordnung und Skalierfähigkeit in ihre Firma zu bringen. Der Geschäftsführer soll sich aus dem Tagesgeschäft herausziehen können, um seine visionären Aufgaben vollumfänglich wahrzunehmen. Das erreicht Melanie mit ihrer Methode, indem sie den Besitzer hilft, ein Unternehmen aufzubauen, das von funktionierenden Strukturen und nicht von Menschen abhängig ist.

business-mit-struktur.de

Melchior Bläse

Warum Communities so wichtig sind und wie ich mich im eigenen Unternehmen überflüssig mache

Der Personalaufbau für ein erfolgreiches Beratungsprodukt geht schief, wenn das Know How des Gründers geklont werden soll. Gründer sind einzigartig. Was hingegen funktioniert, ist die Aufteilung der Arbeit und Schaffung von Tools und Systemen für die täglichen Routinen. Durch die richtige Personalauswahl und Rollenverteilung wird das Unternehmen immer leistungsfähiger und es entsteht ein emergentes Gesamtsystem, auch über die Unternehmensgrenzen hinaus. Melchior Bläse arbeitet inzwischen mit einem sechs-köpfigen Team und einem umfangreichen Freelancer Netzwerk. Er berichtet über seinen Weg, seine Fehlschläge und Erkenntnisse auf dem Weg vom Solopreneur zum Agenturinhaber.

Melchior Bläse ist Gründer und Geschäftsführer von Pergenz, einer Agentur, die sich auf den Aufbau von Communities spezialisiert hat. Neben dem Aufbau eigener Plattformen berät und begleitet er mit seinem Team verschiedene Kunden auf dem Weg zu einer starken Kunden-Community.

In seiner Rolle als geschäftsführender Vorstand des Bundesverband Community Management e.V. für digitale Kommunikation & Social Media setzt er sich für die Entwicklung und weitere Etablierung des Berufsstandes ein.

pergenz.de

Rainer Plappert

30% mehr Umsatz bei gleichem Zeitaufwand – Beratungstools erstellen und einsetzen

Geht es um wirksame Ergebnisse für seine Mandanten, benötigt Rainer Plappert heute nur noch einen Bruchteil an persönlicher Arbeitszeit. Im Laufe der Jahre hat er eine Bibliothek an Beratungstools erarbeitet, die Nutzen bringt: Für Mandanten eine erprobte, umsichtige Vorgehensweise und für das eigene Beratungsgeschäft viel Zeitersparnis durch Wiederverwendung. Rainer Plappert zeigt, welche Elemente sich für die Vorarbeit eignen, wieviel Zeit sich einsparen lässt und welche Vorgehensweise sich bei Schwierigkeiten bewährt hat.

erfolgswirt.de

Andreas Herzog

start!up consulting – von der Idee zum Erfolg. Mein Weg von der klassischen Beratungsleistung zum Produktanbieter

Mein Unternehmen begann mit dem klassischen Verkauf von Stundensätzen. Nach vielen Jahren haben sich definierte Beratungsleistungen zu Pauschalpreisen heraus gebildet. Im Moment kreiere ich Serviceprodukte, die den Wünschen und finanziellen Möglichkeiten der Zielgruppe entsprechen und platziere diese erfolgreich am Markt. Dabei sinkt der Aufwand für die standardisierten Produkte und die Arbeitsteilung wird bei gleicher Qualität gesteigert.

In meinem Vortrag werde ich über meinen Weg, erlebte Rückschläge und künftige Entwicklungen berichten und versuchen den Bezug zur EKS herzustellen.

start-up-berater.de

Teilnahme

  • Gäste / InteressentInnen: Teilnahmegebühr 95 EUR zzgl. Tagungspauschale i.H.v. 173 EUR inkl. MwSt. durch das Hotel
  • Mitglieder der Beratergruppe Strategie e.V.: Teilnahme kostenfrei zzgl. Tagungspauschale i.H.v. 173 EUR inkl. MwSt. durch das Hotel

Die Teilnehmer organisieren sich selbst eine Übernachtungsmöglichkeit vor Ort. Übernachtung im Veranstaltungshotel möglich: Standardzimmer 119 Euro pro Nacht inkl. MwSt. – Atrium Hotel Mainz | Flugplatzstr. 44 | 55126 Mainz-Finthen | T: +49 6131 491 – 0

 

 

Jour Fixe 07. & 08. April 2018 (Siegburg)

Neue Honorarkonzepte in der Beratung – Alternativen zur Zeitabrechnung

Datum: 07. & 08. April 2018
Beginn: 10:00 Uhr
Ort: Kranzparkhotel Siegburg
Anreise: ICE-Bahnhof Siegburg/Bonn, Flughafen Köln/Bonn, Autobahnanschluss

Programm

Immer häufiger werden Einkaufsabteilungen in die Beschaffung von Beratungsleistungen eingebunden.
Einkäufer mögen Tagessätze oder Festpreise, sie machen Beratungsleistung vergleichbar. Vermeintlich.

Das Festhalten an diesen Konzepten birgt für Mandanten und Berater verschiedene Risiken:

  • Zeithonorare bestrafen Systematisierung
  • Festpreise verlangsamen Zieladjustierungen im Mandat
  • hochgradig dynamische Beratungssituationen werden blockiert

Keines der o.g. Konzepte führt zur Interessengleichrichtung von Mandant und Berater. Beratungserfolge werden belastet. Daran hat keiner Interesse.

Abrechnungskonzepte können die Systematisierung von Beratungssequenzen und die Orientierung am Nutzen (=Outcome) der Beratung ausrichten. Dann sind Effizienz und Flexibilität gemeinsames Interesse beider Parteien: Mandant und Berater ziehen an einem Strang. In Konsequenz sind Projekterfolge und die Gewinnung von Referenzen einfacher zu erzielen.

Die Referenten dieses Jour Fixe sind mit verschiedenen Leistungsangeboten und Abrechnungskonzepten am Markt unterwegs. Wir diskutieren gemeinsam die Möglichkeiten, Risiken und Voraussetzungen dieser Abrechnungskonzepte und wollen Impulse für die eigene Beratungspraxis geben.

Programmdetails

Wir freuen uns auf folgende Referenten und Vorträge:

Maik Pfingsten:

Vom Individual-Angebot zum Festpreis

„Wie ich den Spieß umgedreht habe“. Maik Pfingsten erstellt Lastenhefte. Lastenhefte sind komplex, inhaltlich immer neu und sie sind die Vorgabe für jedes Entwicklungsprojekt. Maik Pfingsten hat die Erstellung von Lastenheften zum voll delegierbaren „productized service“ ausgebaut. Er berichtet, wie er vom individuellen Angebot zum heutigen Festpreissystem kam. Wie er mit Kunden umgeht, die mit Ihren Beiträgen während eines Festpreisprojekt gerne in den passiven Konsum-Modus „make my day“ fallen. Wie inzwischen auch große Zulieferer im Automobilbau die Leistungen seines Teams gerne vor Arbeitsbeginn bezahlen. www.lastenhefterstellen.de

Markus Coenen:

Wie man Projekte im „Yes-Modus“ aufsetzt, sichert und zeitunabhängig honorieren lässt.

Das eigene Buch gilt als Voraussetzung für den eigenen Expertenstatus und birgt entscheidende Wettbewerbsvorteile für die Positionierung von Unternehmern. Um unternehmerischen Ziele und Mehrwerte für den Auftraggeber zu sichern, bedarf es nach der Realisierung der Produktion auch der passenden Vermarktung des Buches.

Auf der Leistungsseite enthält der „productized service“ von Markus Coenen Präsenz-Workshops, Ghostwritertätigkeit, Sparrings- und Vermarktungsdienstleistungen. Für die Bezahlung seines Angebotes setzt er periodische Festpreiselemente und „value based“ Honorarteile im Anschluss an eine „bezahlte Angebotsphase“ ein.

Neben der Qualität entscheidet die Dramaturgie der Vorgehensweise über den Erfolg des Mandats. www.twentyseconds.de

Franziska Köppe:

WertVerträge – Nutzen bestimmt Honorar.

Zeithonorare bestrafen den Effizienten. Festpreise bremsen Dynamik und Flexibilität der Umsetzung. Gerade für die Beratung in einem komplexen, ergebnisoffenen Kontext fehlt eine gute Lösung. Gebraucht wird eine Honorarvereinbarung, die die Interessen von Mandant und Berater zielorientiert in Einklang bringt. Franziska Köppe entwickelte mit dem Denkwerkzeug „WertVerträge“ eine Alternative zur klassischen Vertragsgestaltung. Sie zeigt auf, welche Einstellung und Vorgehensweise für die Vereinbarung wertbasierter, marktorientierter Honorare wichtig ist. www.wertvertraege.de

Doris Paulus:

Pauschalpreis schlägt Zeithonorar als Zwischenstufe zur Ergebnisbeteiligung

Zeitabrechnung führte immer zu Diskussionen mit den Auftraggebern. Werden standardisierte Beratungspakete zum Festpreis vereinbart, lohnt Vorbereitung immer mehr. Der Vorbereitungsaufwand für die spätere Zeitoptimierung der Beratungsleistung macht sich bezahlt. Doris Paulus zeigt Voraussetzungen, Risiken und erfolgreiche Lösungen beim Einsatz von Festpreisen bzw. Pauschalhonoraren. Zum Schluß zeigt sie auf, wie sie aktuell auf Ergebnisbeteiligung in der Beratung umsteigt. www.paulus-lager.de

Jour Fixe 18. & 19. November 2017 (Frankfurt)

Datum: 18. & 19. November 2017
Ort: Mövenpick Hotel Frankfurt City, Frankfurt
Thema: Wie Sie als Experte erkannt werden und ihre Website wirtschaftlicher gestalten

 

 

Programm

  • Dr. Sabine Holicki: customer journey – Interessenten früher abholen
  • Hubert Lingg: EKS-Manager 2017 – Mewes Strategie in neuem Format
  • Francisco Otto: Mit Chatbots im Recruiting zum perfekten Mitarbeiter
  • Marcel Fenchel: Video-Content – das wirksamste Format bestimmen
  • Ewald Haaf: Suchmaschinenoptimierung mit ‚loooow‘ 😉 hanging fruits

Programmdetails

Dr. Sabine Holicki:
Customer Journey: Interessenten früher abholen

Konsumenten stellen das Marketing heute vor große Herausforderungen. Anspruchsvoll wie nie und multimedial vernetzt, wissen sie schon viel über ein Produkt, noch bevor der Anbieter überhaupt die Chance hat, in ein Verkaufsgespräch einzusteigen. Andererseits hat das Marketing auch neue Trümpfe in der Hand. Denn wer in den digitalen Kanälen genau hinsieht, kann seinem (potenziellen) Kunden schon die Wünsche „von den Augen ablesen“: von der ersten Beschäftigung mit dem Produkt über wachsendes Interesse bis hin zur Kaufabsicht. Customer Journey Management ist die Kunst, diese Kunden-Entscheidungsreise in den richtigen Momenten mit den passenden Botschaften zu begleiten. Dr. Sabine Holicki erklärt, wie’s geht.

Dr. Sabine Holicki ist Beraterin und Trainerin für Online-Marketing, Social Media und digitale Kommunikationsstrategien. Mit ihrem Beratungsunternehmen cki.kommunikationsmanagement (Mainz) unterstützt sie vorwiegend mittelständische Unternehmen dabei, die Chancen der Digitalisierung für Marketing, Vertrieb und Customer Support zu nutzen. Als Trainerin arbeitet sie für verschiedene Bildungseinrichtungen und Seminaranbieter. Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin und ausgebildete Marktforscherin war zuvor in verschiedenen Positionen im Marketing und in der Unternehmenskommunikation mit Schwerpunkt B2B tätig.

Hubert Lingg:
EKS-Manager 2017 – Mewes Strategie in neuem Format

Das beste Marketing ist ein gutes Produkt. Als Berater verkaufen wir Erfolg. Die EKS, als Grundlage der Beratergruppe Strategie, ist in idealer Weise dazu geeignet, Mandanten überdurchschnittlich erfolgreich zu machen. Entscheidend ist, dass EKS nicht nur als „Philosophie“ verstanden wird, sondern als präzise Methodik, deren Anwendung Erfolg garantiert. Hubert Lingg stellt mit dem „EKS-Manager“ ein erprobtes Programm vor, das die wichtigsten kybernetischen Werkzeuge der EKS zu einem Beratungssystem verbindet. EKS-Manager können für ihre Mandanten Wachstum erzeugen, den Erfolg steuern und die Überschüsse nachweisen. Auf diese Weise lassen sich beträchtliche Honorare erzielen und eine dauerhafte Mandantenbeziehung etablieren. Das von Hubert Lingg geleitete Qualifizierungsprogramm zum „EKS-Manager“ wird Anfang 2018 starten. Im Vortrag spricht er über die Methodik, eigene Praxis-Erfolge und das Ausbildungsprogramm.

Hubert Lingg hat sich nach Jahren mittelmäßigen Erfolgs als Berater 2007 konsequent nach der EKS® spezialisiert. Durch die Konzentration der Kräfte auf das brennendste Problem einer extrem kleinen, regional eng eingegrenzten Idealzielgruppe stellten sich schnell Erfolge ein. Das entstandene Geschäftsmodell „Lingg Hotelstrategie – Vollauslastung mit Wunschgästen“ wurde von Wolfgang Mewes als „schulmäßiges Beispiel für das von mir vorgeschlagene neue Denken“ bezeichnet. Das Modell dient bis heute zahlreichen Beratern als Blaupause.

Seit vielen Jahren arbeitet Lingg als Trainer und Moderator in den offiziellen EKS-Lehrgängen. Als Partner der EKS-Management GmbH hat Lingg Zugang zu sämtlichen Rechten, um die EKS kommerziell zu verwerten, möglichst weit zu verbreiten und Lizenzen zu vergeben. Mewes verstand seine „Kybernetische Managementlehre (EKS)“ nicht als „ein Tool unter vielen“, sondern als „(R)Evolution der Betriebswirtschaftslehre“, die Wirtschaft und Gesellschaft auf die nächste Evolutionsstufe heben und in die (kybernetische) Zukunft führen soll. Für diese Vision möchte Lingg möglichst viele Kooperationspartner einbinden.

Francisco Otto:
Mit Chatbots im Recruiting zum perfekten Mitarbeiter

Dank künstlicher Intelligenz, Big Data und Algorithmen ist so einiges möglich, um den Recruiter-Alltag effizienter und angenehmer zu gestalten. Chatbots sind zurzeit in aller Munde – doch wie sind diese im HR Bereich einsetzbar? Chatbots sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche erreichbar und reagieren sofort – der Traum eines jeden Recruiters?

Francisco Otto ist Gründer und Berater in den Bereichen Social-Selling und Social-Recruiting. Er startete seine berufliche Laufbahn 2009 in einer Personalberatung um sich nach den ersten Erfahrungen im HR-Bereich dem Marketing zuzuwenden. Nach zwei Jahren als Angestellter in der Werbung war der nächste Schritt sein Wissen rund um das Thema Social Media Advertising in sein erstes Startup einzubringen. Seine Erfahrungen in den Themen HR und Social Media waren auch der Beweggrund für sein jüngstes Venture: INGA – your social recruiting bot.

Marcel Fenchel:
Video-Content – das wirksamste Format bestimmen

Branchenübergreifend steigt die Nachfrage der Kunden nach Videoinhalten, dass kann auch im Rahmen von Beratungsprozessen passieren. Grundwissen zu Video-Content hilft Ihnen in einem solchen Fall Ihre Kunden auch dabei optimal zu unterstützen und von ihnen  als innovativ wahrgenommen zu werden. Dabei betrifft Video-Content Sie als Berater gleich doppelt: Videos helfen nicht nur von Ihren Kunden sondern auch Ihnen selbst, denn gerade wenn es um die Erbringung einer nicht greifbaren Leistung geht schärfen Sie mit einem Video das eigene Profil und stärken Ihre Positionierung.

  • Auf welche zwei Videoformate Berater für sich selbst setzen sollten und warum
  • Welche Videoformate Unternehmen aktuell nutzen und für welche Zwecke
  • Wie Berater ihre Kunden optimal bei Video-Content Fragen unterstützen

Marcel Fenchel ist Experte für Videoproduktion und Videomarketing und seit 2009 Gesellschaftender Geschäftsführer von Fenchel & Janisch Filmproduktion. Der Schwerpunkt des Unternehmens ist die Produktion hochwertiger Online-Videos für Website, Social Media und Intranet. Darüberhinaus werden Videomarketing- und YouTube Beratung angeboten sowie Schulungen um Mitarbeiter fit für die Erstellung eigener kleiner Videos zu machen.

Ewald Haaf:
Suchmaschinenoptimierung mit ‚loooow‘ 😉 hanging fruits

Die wenigsten Unternehmer kontrollieren die Wirkung der eigenen Webseite. Dabei kann eine gute Homepage wesentlich mehr, als nur gut aussehen.Ewald Haaf zeigt, wie Sie mit „billigen Punkten“ und Bordmitteln die relevanten Erfolgskennzahlen der Seite ermitteln, einschätzen und steuern. Im Ergebnis generiert eine solche Website Leads und Geschäft. Der Nutzen steigt.

Ewald Haaf konzentrierte sich vor rund acht Jahren als freiberuflicher Unternehmensberater auf den Einsatz des Themas Suchmaschinenoptimierung als effektives Instrument im Marketing Mix. Heute ist er Manager Search der FAZ.

Jour Fixe 23. & 24. September 2017 (Fulda)

Datum: 23. & 24. Sept. 2017
Ort: Hotel Goldener Karpfen, Fulda
Thema: Wie Sie mehr Anfragen erhalten

 

 

Programm

  • Thilo Baum: Klartext – so machen Sie Kunden klar, was Sache ist
  • Christian Deutsch: Wie Sie Fachartikel schreiben, die wirklich gelesen werden
  • Kai Rauch: SEO – die richtigen Keywords für Berater finden
  • Andreas Wenninger: Blogbeiträge und SEO-Relevanz auf Knopfdruck
  • Andreas Lutz: B2B Social Media Marketing für Berater

Programmdetails

Thilo Baum: 
Klartext! So machen Sie Mandanten klar, was Sache ist

Berater haben eine Vermittlungsfunktion: Sie müssen ihren Mandanten glasklar vermitteln, was sie denken, schriftlich und mündlich. Viele Texte von Beratern sind umständlich und von juristischer und betriebswirtschaftlicher Fachsprache durchsetzt – obwohl die Mandanten oft aus anderen Bereichen kommen.

Thilo Baum zeigt Ihnen anhand konkreter Beispiele, wie Sie komplexe Inhalte sprachlich so einfach ausdrücken, dass sie jeder versteht.

Nutzwert:

  • weniger Zeitaufwand beim Erklären
  • weniger Zeitaufwand beim Formulieren
  • rascheres Verständnis seitens Mandanten
  • höhere Empfehlungsquote dank klarer Kommunikation

Angebote:

  • Alle Teilnehmer erhalten Thilo Baums Buch „Komm zum Punkt!“ gratis als PDF.
  • Thilo Baum hilft im Tagesgeschäft bei konkret anliegenden Texten und Argumentationen.
  • Thilo Baum schult Mitarbeiter und Kollegen im Inhouseseminar.

 

Christian Deutsch: 
Wie Sie Fachartikel schreiben, die wirklich gelesen werden

Das Publizieren von Fachartikeln zählt zu den wichtigsten Marketinginstrumenten eines Beraters. Und doch wird das Projekt „Artikelschreiben“ gerne hinausgeschoben. Die Zeit fehlt, vielleicht auch die Erfahrung im Umgang mit Medien und Redaktionen. Oder es liegt an der Komplexität des Themas: Wie lässt sich der Stoff auf zwei, höchstens drei Seiten darstellen – und zwar so, dass der Leser es versteht?

Entweder lassen Sie von Ghostwritern schreiben oder Sie nutzen einfach einige Regeln, die sich im Magazinjournalismus bewährt haben. Der typische Aufbau eines Artikels etwa bei „Spiegel“ oder „WirtschaftsWoche“ lässt sich weitgehend auf einen Fachartikel übertragen. Das bringt große Vorteile: Das Thema wird für den Leser verständlich und spannend aufbereitet, der Artikel findet Akzeptanz bei den Redaktionen von Fachzeitschriften und das Schreiben fällt deutlich leichter.

Christian Deutsch, Jahrgang 1957, ist seit 1994 als freier Redakteur und Ghostwriter tätig. Er ist Mitglied im Team Giso Weyand, das Berater bei Strategieentwicklung und Positionierung unterstützt. Zuvor war er angestellt als Redakteur bei der Zeitschrift Management Wissen in München und der WirtschaftsWoche in Düsseldorf. Seine Kunden sind ausgewählte Unternehmensberater, die er als Ghostwriter bei bislang über 20 Buchprojekten und der Erstellung zahlreicher Artikel begleitet hat. Die Themen reichen von Unternehmensführung über Marketing, Controlling und Turnaround bis hin zu Fragen der Sinn-Ziele und persönlichen Erfüllung als Unternehmer.

Kai Rauch:
SEO – die richtigen Keywords für Berater finden

Guter Content ist King. Und doch ist alles nichts, wenn guter Content nicht gefunden wird. Gerade Wissensarbeiter und Spezialisten sind oft mit Spezial-Wortschatz unterwegs. Dieser hat wenig mit der Sprache zu tun, nach der die eigene, eng gefasste Zielgruppe im Internet nach Hilfe sucht. Kai Rauch zeigt am Beispiel, mit welcher Vorgehensweise Berater und die von uns begleiteten Spezialisten die richtigen Keywords finden können. Im Ergebnis steigen die eigene Sichtbarkeit und der Sog am Markt.

Kai Rauch ist Online Marketing Berater in Berlin. Insbesondere für Berater, Trainer und Coaches entwickelt er digitale Marketingstrategien, die systematisch zu Relevanz und mehr Sichtbarkeit im Internet führen. Er zielt darauf, dass seine Klienten das Online Marketing in einfachen wöchentlichen Routinen selbständig erledigen. Kai Rauch ist u.a. Ausbilder an der MAM in München für den Lehrgang Digital-Marketing-Manager/in (MAM).

Andreas Wenninger:
Blogbeiträge und SEO-Relevanz auf Knopfdruck

Textroboter, die im Franchise-Umfeld automatisch individuelle Texte schreiben, Webseiten generieren und damit nebenbei hohe Suchmaschinen-Attraktivität erzielen, sind bereits Realität. Doch die Karawane zieht weiter:

Jüngstes Kind in der Entwicklung des „automated blogging“ sind Systeme, mit denen Berater und KMU – im Verlauf vollautomatisch individuelle Texte bzw. Blogs erzeugen und nutzen. Zu Konditionen, die Blogging-Dienstleister und Ghostwriter in den harten Wettbewerb stellen.

Ziel des Vortrags ist es auch herauszufinden, wie ein automatischer Blog für Beratungsinhalte für Berater weiter optimiert werden kann.

Andreas Wenninger: Nach Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung, mehreren Auslandsaufenthalten und einem Studium an der LMU München stieg Andreas Wenninger zunächst als geschäftsführender Gesellschafter eines PC-SPEZIALIST-Franchisebetriebs in München in die SYNAXON-Gruppe ein. Kurz nach der Eröffnung seines zweiten Franchise-Stores im Jahr 2000 wurde er Mitglied des Vorstandes der SYNAXON AG und war als COO für die Leitung, Steuerung und Organisation des operativen Geschäfts im Bereich Software-Entwicklung, Marketing, Einkauf und Partnergewinnung verantwortlich.

Schon immer Pionier im Bereich Digitalisierung, ist er seit 2015 als verantwortlicher Gesellschafter Geschäftsführer der uNaice für die Bereiche Strategie, Organisationsentwicklung und Inbound-Marketing zuständig. Mit automatisierten News-Streams, automatisierter Contentproduktion durch den Einsatz von konfigurierbarer Textrobotic, führt uNaice den digitalen Wandel und Fortschritt an.

Andreas Lutz:
B2B Social Media Marketing für Berater

„Social Media ist etwas für B2C. Im B2B zählen eher persönliche Beziehungen.“ Diesen Satz hört man immer seltener und das ist auch gut so. Gerade, weil im B2B persönliche Kontakte eine wichtige Rolle spielen sind Social Media wichtig. Denn hier werden Kontakte geknüpft und gehalten. Andreas Lutz zeigt, wie Berater ihre Zielgruppe strategisch bearbeiten, Social Media in den Arbeitsalltag integrieren, und alle Maßnehmen in einen Gesamtkontext einfügen, um messbare Erfolge zu erzielen.

Andreas Lutz ist Marketingexperte für Speaker, Trainer, Berater und Coaches. Der Schwerpunkt liegt auf dem Planen und Umsetzen eines Online-Marketingsystems mit Webseite, E-Mail-Marketing und Social Media Marketing. So können Berater Kunden online akquirieren und binden.